Saisonabschlußbericht  2013/14:

Bereits im Dezember 2013 informierte der Trainer Dirk Grimmenstein das Team und den Vereinsvorstand darüber, dass sein Engagement in der männl. E – Jugend zum Abschluß der Saison 2013/14 endet, da durch die berufliche Überbelastung einfach weiter die Zeit fehlte.

Zeitnahe organisierte Dirk, in Absprache mit dem Vorstand, einen kompetenten Nachfolger für die Mannschaft. Hierbei handelt es sich um Andreas Galle, der auch schon in zurückliegender Zeit einzelne Trainingseinheiten des Altjahrgangs ( Spieler 2002/03 ) leitete.

Positiv ist, dass der Trainingsbetrieb für die Spieler lückenlos weitergeführt wird und mit der frühzeitigen Beendigung dieser Saison eine ordentliche Vorbereitung auf die Handballsaison 2014/15 gewährleistet ist. Die Eltern der Spieler haben nun sofort wieder einen vertrauensvollen Ansprechpartner bezüglich aller organisatorischen Fragen rund um das Team. Zuletzt umfasste die Anzahl der Spieler 17 Kinder. Das Jahrgangsspektrum der Spieler umfaßt die Jahrgänge 2002 – 2005. Bis dato kam es erst zu zwei definitiven Vereinsabmeldungen aus dem Team.

Dirk Grimmenstein übergibt an den neuen Trainer Andreas Galle ein gut geformtes und handballerisch vernünftig ausgebildetes Team. Ihm steht nochmal ein herzliches Dankeschön zu für die zeitaufwendige und motivierte Arbeit. Besonderer Dank geht auch noch an die Angehörigen der Spieler ( Eltern, Großeltern, Verwandte etc. ). Diese unterstützten den Trainer Dirk Grimmenstein in allen anderen organisatorischen Angelegenheiten ( Fahrdienst zu Spielen, Hallenverkauf, Organisation der Weihnachtsfeiern, Trikotwäsche etc. ).

Herzlichen Dank auch an die Vereinsschiedsrichter, die jedes einzelne Spiel sportlich fair leiteten und für eine positive Handballresonanz sorgten.

Dem Team und dem neuen Trainer wünscht man für die Zukunft viel Glück und Erfolg.

Saisonabschlussbericht 2012/13:

Nach einer erfreulichen und erfolgreichen Vorrunde, hatte sich die Mannschaft für die Platzierungsspiele in der Meisterrunde qualifiziert. Hier traf man nun mit Hin – und Rückspiel  auf folgende Gegner : Borussia Höchsten 2, Oespel-Kley 1 und Witten Annen/Rüdinghausen

Zu den Spielen im Einzelnen :

Germania Marterloh – Borussia Höchsten 2 :

2 Siege 21:4 und 31:10

In diesen beiden Spielen traf die Mannschaft endlich mal wieder auf einen Gegner gleicher Altersstruktur.  Durch großen kämpferischen Einsatz, Laufbereitschaft und Einsatz aller erlernten technischen Voraussetzungen, konnten beide Spiele deutlich gewonnen werden. Das Team präsentierte sich in guter Form und hatte sichtlich Spaß, die Vorgaben des Trainers Dirk Grimmenstein umzusetzen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle noch an Markus Pollock, der den etatmäßigen Trainer im Rückspiel vertrat, da dieser terminlich verhindert war.

Germania Marterloh – Oespel – Kley 1 :

2 Niederlagen 11:20 und 8:31

Das Hinspiel gegen diesen Altjahrgang läßt sich schnell schildern. Nach völlig verschlafener 1.Hälfte, steigerte sich das Team in der zweiten Halbzeit. Sichere Pässe, schnelle Gegenstöße, sowie konsequente Chancenverwertung führten zu einer positiven Gestaltung des Ergebnisses. Die 2. Halbzeit konnte sogar mit 7:7 abgeschlossen werden. Gar nicht auszudenken, welches Ergebnis möglich gewesen wäre, wenn man von Anfang an konsequent und konzentriert gespielt hätte.

Das Rückspiel wurde dann wesentlich deutlicher „weggeschenkt“. Lediglich die ersten 12 Minuten des ersten Abschnitts leistete die Mannschaft Widerstand, agierte dann zu lasch und ließ sich schließlich mit hängenden Köpfen vorführen.

Germania Marterloh – Witten – Annen/Rüdinghausen

2 Niederlagen 4:14 und 13:23

Das Hinspiel lässt sich mit zwei Sätzen analysieren.

  • Kollektives Versagen des Angriffs mit haarstäubenden Pässen und katastrophaler Chancenauswertung
  • Gute, körperbetonte Abwehr, da 14 Gegentore in 40 Spielminuten gegen einen Altjahrgang nicht viel sind
  • Im Rückspiel folgte dann endlich mal eine Glanzleistung. Lediglich 5 unkonzentrierte Minuten in der ersten und zweiten Hälfte führten dazu, dass sich der Gegner ein Torepolster erarbeiten und höher absetzen konnte. Zur Halbzeit lag man lediglich mit 3 Toren zurück, eine unkonzentrierte Phase in der zweiten Hälfte führte dann zu Ergebniserhöhung. Kampf, Einsatz und Einstellung stimmten, sodass die mitgereisten Fans ein attraktives Handballspiel sahen.

Abschließendes Saisonfazit :

Mit 6 Spielern des Jahrgangs 2004 ( diese könnten also noch F-Jugend spielen ), 3 Spielern aus 2003 und 2 Spielern aus 2002 platzierte sich das Team unter den besten 8 E – Jugend Mannschaften im Kreis Dortmund. Eine junge und ausbaufähige Mannschaft repräsentierte den Verein Germania Marterloh sehr positiv und schaffte es sogar, einige Leistungszeichen zu setzen.

Allerdings trüben einige Aspekte das Bild der Mannschaft auch etwas ein. Nur unter großem Aufwand des Trainers Dirk Grimmenstein konnte in Absprache mit der Vereinsführung wieder eine zweite Trainingseinheit organisiert werden. Diese ist auch dringend erforderlich, da so die technisch, individuelle Schulung der Spieler vorangetrieben werden kann.

Die abgelaufene Saison 2012/13 wurde mit einem Großteil von Spielern des Jungjahrgangs bestritten. Dies hatte einige deftige Niederlagen mit Torunterschieden von bis zu 30 Toren zur Folge. Daraus ergibt sich natürlich für den Trainer die Schwierigkeit, Erfolg und Motivation an die Spieler zu verkaufen. Nach einigen „Klatschen“ herrschte bei einigen Spielern ein wirkliches Stimmungstief. Jüngere Spieler, teilweise aber auch Ältere, sind manchmal körperlich nicht in der Lage, aber auch von der Einstellung her nicht gewillt, bei einem Altjahrgang als Gegner dagegenzuhalten. Ältere Spieler, die eigentlich die Jüngeren anspornen und mitziehen müssten, verstecken sich, zeigen manchmal gar keinen Einsatz und erfüllen auch in anspruchsvollen Spielen nicht die Vorgaben des Trainers, obwohl im Training mit Engelsgeduld auf diese Spieler eingewirkt wurde.

Gemeint ist nicht eine 100 – prozentige Umsetzung aller Vorgaben, sondern lediglich der Willen und das Signal, sich positiv ins Spiel einzubringen, kommt bei manchen Spielern oft zu kurz.

Saisonausblick 2013/14

Mit Lukas Scharbacher ( als Torhüter, Jahrgang 2003 ) konnte lediglich ein einziger Spieler hinzugewonnen werden. Lukas integrierte sich problemlos ins Team und konnte in einigen Spielen mit guten Leistungen schon auf sich aufmerksam machen. Die beiden Spieler des Jahrgangs 2002 scheiden zur kommenden Saison theoretisch aus dem Team aus, müssten also in die D – Jugend wechseln. Da die Jugendarbeit im Verein jedoch im Bereich 0 steht, ist ein Team für diese Spieler nicht vorhanden. Um das derzeitige Team nicht zu sprengen und diese beiden netten Kerle zu verlieren, bleibt also nur die Möglichkeit, das gesamte Team außer Konkurrenz spielen zu lassen. Das hat natürlich den Nachteil, dass der objektive Leistungsnachweis für die Spieler des Jahrgangs 2003 und 2004 fehlt, da nach Abschluss der Vorrunde ( egal welche Ergebnisse positiv herauskommen ) das Team nur in die Platzierungsrunde eingegliedert wird und keinerlei Möglichkeit hat, um die Meisterschaft zu spielen. Bzgl. weiterer Jugendspieler ist eigentlich der Verein gefordert, um diese Misere zu stoppen. Abwarten, wie die Entwicklung dieser Problematik vorangetrieben wird.

Zum Schluss möchte sich die gesamte Mannschaft noch beim gesamten Anhang ( Eltern, Großeltern und allen weiteren Unterstützern ) bedanken. Auch geht der Dank an die Schiedsrichter des Vereins, die teilweise zu nachtschlafender Zeit am Wochenende das Team mit hervorragenden Schiedsrichterleistungen unterstützten und somit einen wichtigen Beitrag leisteten, dass die jungen „Talente“ das Spiel verstehen und lieben.

Bis zur nächsten Saison verbleibt die E – Jugend mit sportlichen Grüßen